Im Test: The Legend of Zelda Triforce Heroes #nintendo #new3ds #Zelda #ZeldaTriforceHeroes

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Seit jeher bin ich Fan der Zelda-Reihe. Link und ich haben schon viele Stunden (vermutlich eher Wochen…) voller Abenteuer verbracht. Es war nicht immer einfach, aber letztendlich, gab es immer ein Happy End. Bei The Legend of Zelda Triforce Heroes sollte es ein wenig anders werden, denn hierbei handelt es sich nicht um das „klassische“ Zelda-Spiel mit einer Story. Viel mehr stürzt man sich in viele kleine Geplänkel, mal kurz, mal etwas länger. Und anders als bei den Klassikern, sollte man sich nicht alleine ins Kampfgetümmel begeben, ausser man liebt Zahnabdrücke in seiner Nintendo DS Konsole.

2015-12-13 11.12.28

Auf in den Koop-Kampf!*PomPom Geraschel*

Jupp, „Koop“ lautet das Zauberwort von The Legend of Zelda Triforce Heroes und auch wenn man das Spiel ganz alleine in seinem Couchfort daddeln kann, ist es weit weniger „nervenzerreibend“, wenn man das Spiel online… oder besser… mit 2 weiteren Freunden lokal zusammen spielt. Dabei müssen die 2 weiteren lokalen Mitspielern nicht mal selbst im Besitz des Spiels sein, dank (nicht permanenten) Download-Funktion, kann man man nur den Spaß teilen, sondern auch das Spiel.

The Legend of Zelda Triforce Heroes alleine zwar auch toll ist, aber nicht ganz so „wie es sich die Entwickler vorstellten“? – Nun, das Spiel konzentriert sich nicht alleine auf Monster verhauen und einfache Rätsel lösen. Oberste Priorität hat die Zusammenarbeit der drei Spielhelden. Hängt etwas zu hoch? Dann pack deinen Freund auf die Schultern, um den einen Pfeil punktgenau ins Ziel schießen zu können. Arbeitet man alleine, bedeutet dies, dass man jeden Arbeitsschritt für jede Figur mittels Charakter-Auswahl selbst tätigen muss. Da funktioniert zwar gut, kommt es aber zu Situationen, wo man nicht „alle Zeit der Welt hat“, kann man da ziemlich ins Schwitzen geraten. Und ich gestehe in aller Peinlichkeit, dass ich alleine nicht wirklich alle Rätsel meistern konnte. Im Alter verliert man doch vermutlich mehr an Fingerfertigkeit. *hust*

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Allerdings: Das Koop-Prinzip funktioniert. Denn die kleinen Missionen, die um die 20 Minuten dauern, sind perfekt auf die kooperative Spielweise zugeschnitten. Taktiken, wie man den Endboss besiegt, lassen sich im geselligen Beisammensein schnell (und viellicht manchmal auch ein wenig chaotisch) besprechen. Hier ist die Online-Variante klar im Nachteil, da man hier wahllos mit anderen Mitspielern gruppiert wird, die teilweise ihre „ganz eigene Taktik“ haben. Hat man aber ein Team, das nahtlos zusammenarbeitet, ergibt sich ein zauberhafter Spielfluss, mittels dem man im Nu die schwierigsten Rätsel und Gegner packt. Hysterisches Gejubel nach einer geschafften Mission ist quasi garantiert.

legend-zelda-triforce-heroes-012 Wo wir gerade mit Jubel, Trubel, Heiterkeit sind: Was im lokalen Spiel sehr gut funktioniert, als die Absprache und das Gejubel, hat, wie gerade kurz erwähnt, im Online-Spiel klar das Nachsehen. Einzig mit kleinen Icons, kann man seinen Mitspielern kleinere Kommandos geben, oder zujubeln. Das mag zwar funktionieren und ist an sich ganz lustig, so ganz zufriedenstellend ist dies in Sachen Kommunikation nicht so ganz. Das kommt auch zur Levelauswahl zur Geltung. Während man auf der Couch, ganz zivilisiert bei einer Tasse Kaffee, über das nächste Level diskutieren kann (wahlweise auch mittels „Schere-Stein-Papier-Echse-Spock“-Verfahren), hat man es online mit einem eher unberechenbareren System zu tun und so kann es sein, dass das ein oder andere Level wiederholt zum Einsatz kommt. Auch schwache Internetverbindungen, oder Abbrüche können den Spielspaß etwas trüben, gerade wenn man kurz, oder beim Endgegner ist.

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Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne! Gefüllte Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenschips! Greifen sie zu, solange sie noch heiß sind. Hier gibt es die feinen gesalzenen Lerchenzungen, Zaunköniglebern…
…Otternnasen! Ozelothmilch! Dachsmilch
… äh, wo war ich? Achso. ITEMS!

Wie in Rollenspielen üblich, erhält man einen praktischen Vorteil, wenn man das passende Item im Säcklein mit sich führt. Die Items in The Legend of Zelda Triforce Heroes sind nun aber nicht irgendwelche magischen Schwerter, oder Zauberstäbe, sondern lustige Kostüme. Wer gerne mal durch wohl temperierte Lava schwimmen möchte, der sollte sich unbedingt das Goronen-Kostüm besorgen, während das typische Zelda-Kleidchen die Chance erhöht, dass man in den zerschlagenen Pötten rettende Herze findet. Die hierzu benötigten „Items“ winken am Ende der Dungeons und der hilfsbereite Dorfschneider, kümmert sich um den Rest.

Wer Abseits des Kampfgetümmels etwas Zerstreuung sucht, der darf sich mal im Dorf „Textilien“ mal umsehen und… siehe da… es gibt tatsächlich sowas wie eine Story, die sich mir als den klassischen Zelda-Spieler nicht so ganz erschließen will.intro-art Dank der Hexe aus dem benachbarten Lumpenland, darf die gute Prinzessin Rüschlinde keine schönen Kleider mehr tragen und auch was die Bevölkerung des Landes angeht, haben auch sie unter dem textilen Fluch zu leiden. König Lockfried ist dies freilich ein Dorn im Auge. Ich… indes… konzentrierte mich dann doch lieber auf die kleinen Mini-Missionen.

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Klangstabil und Farbecht.

Eine wahre Freude ist natürlich der Soundtrack des Spiels. Munter dudeln altbekannte Klänge in den Gehörgang, wodurch alte, rührselige Erinnerungen wach werden. Hach, die gute alte Zeit! Auch die Augen bekommen ordentlich was zu tun. Grafisch basiert The Legend of Zelda Triforce Heroes auf der Engine von „The Legend of Zelda: A Link Between Worlds„. Man erhält also ein putziges Spiel, aus Sicht der Vogelperspektive, mit einer mehr als gelungenen 3D-Optik. Und auch wenn A Link Between Worlds schon das ein oder andere Jahr auf dem Buckel hat, kann sich die Grafik auf dem 3DS noch sehen lassen. Besonders drollig ist natürlich das muntere Gewusel der drei kleinen Helden!

3dsloz-tfhe32015scrn6jpg-a3f279Auch wenn ich mit The Legend of Zelda Triforce Heroes kein klassisches Zelda erhalte (sorry, falls ich darauf zu sehr rumreite), erhält man mit dem Spiel doch ein prächtiges Stück Software, das zwar im Singleplayer Modus arg mit dem „Balancing“ zu kämpfen hat, im Multiplayermodus allerdings seine Stärken zeigen kann. Und das besonders im lokalen Mehrspielermodus!

Der gemeinsame Spielspaß ist einfach großartig und das unkomplizierte Gameplay kann Jung und Alt begeistern… und führt sogar dazu, dass generationenübergreifend Zelda-Fans einen tollen Abend verbringen dürfen. Etwas mehr Zeit hätten die Entwickler in die Technik stecken können. Mal will die Steuerung nicht so, wie der Spieler es gerne hätte und vor allem der NetCode, also das „Onlinespielen“, zappelt doch ab und an sehr („lags“ quasi).

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Wer also ein paar 3DS-Freunde um sich sammeln kann, wird viele schöne Stunden verbringen. Einzelkämpfer zwar auch, nur werden die sich um ein vielfaches schwerer tun, außer, man freundet sich mit dem Online-Multiplayermodus an. So bleibt mit eigentlich nur noch eins zu sagen:

ZUGREIFEN!

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SPIELINFO
Hardware: Nintendo (new) 3DS
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release: 23.10.2015

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6 Kommentare

    1. Hallo Eva,
      danke für den Hinweis 😉
      Auch wenn ich mich natürlich gefreut hätte, wenn man nicht nur den letzten Satz liest, wenn man meinen Blog besucht :)

      Liebe Grüße

  1. Hallo Angelique,

    ich hab schon mehr als den letzten Satz gelesen :-)
    Hab mich durchs Archiv geklickt, was ja noch recht einfach geht, da alles noch recht neu hier ist.
    Dein Logo gefällt mir übrigens sehr gut! Und bei Blogs aus Berlin schaue ich gerne vorbei, war diese Stadt doch mal einige Jahre auch meine Heimat.

    Zelda hab ich angeschaut, weil mein Sohn ein absoluter Fan davon ist.
    Ich bin keine Spielerin, mag aber die Musik.

    Liebe Grüße

  2. Meine ganze Familie steht total auf die ZELDA Spiele, egal für welche Konsole 😉
    Meine Freundin und ich sind ja auch beide mit ZELDA aufgewachsen.
    Schade ist halt nur, dass man diese Variante ein wenig ungeschickt alleine spielen kann.

    LG, Yannik

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